Eine kleine deutsche Erfolgsgeschichte

Die junge Bundesrepublik Deutschland wird auf den Trümmern des 2. Weltkriegs mit Leidenschaft und dem Willen eine bessere Zukunft zu schaffen aufgebaut.

Auch Albert Rau, der gelernte "Schildermaler", hatte diesen Gründergeist.
Bei der amerikanischen Besatzungsmacht lernt er das Siebdruckverfahren kennen und erweitert damit seine bisherigen beruflichen Kenntnisse. Er wird schnell ein Meister dieses Verfahrens und kann damit seinen Kunden ein in Deutschland noch außergewöhnliches innovatives Angebot machen.

1949

In einem renovierungsbedürftigen Nebengebäude in Wiesbaden-Biebrich, das nicht einmal 50 qm misst, richtet Albert Rau seine Siebdruckerei ein. Noch per Hand bespannt er bis zu 2,50 m hohe Holzrahmen mit Seide, die er als Druck- schablone nutzt. So stellt er, neben Plakaten, Nassabziehbilder her, die als Kfz- Werbung eingesetzt werden. Zunächst werben besonders Zementsilowagen mit diesen auffälligen Druckerzeugnissen.

1966

Die Auftragslage ist gut, aber der Platz in der Werkstatt reicht längst nicht mehr aus. Die Siebdruckerei zieht in ein neues Gebäude, das dreimal so groß wie das alte ist.
Auch die Söhne Helmut und Volker begeistern sich für das Handwerk ihres Vaters.

1967

Endlich kann Albert Rau in eine automatische Siebdruckmaschine mit Trockenband  investieren.  Später  kommen  noch  weitere technische  Ausstat-

Historie  

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